Sehr gute amerikanische Footballer Trainer bereichern Europa

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Trainer von ehemaligen American Football Teams zieht es nach ihrer erfolgreichen Zeit beim College Football nach Europa. Sie lassen dort ihre Karriere als Trainer ausklingen und nutzen ihren Aufenthalt weit weg von der eigenen Heimat, um ihren Erfahrungshorizont zu erweitern. Vergleichbar ist die Situation mit europäischen Spitzenfußballern, die gerne nach ihrer Karriere im Ausland, vorzugsweise in der amerikanischen MLS, noch mal ein Abenteuer suchen.

Ob Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus oder Jürgen Klinsmann, viele große deutschen Fußballer haben nach ihrer Karriere in Europa nochmal versucht, ihren Erfolg auch in den USA zu wiederholen. Doch das hat nur bei wenigen funktioniert. Waren es die Verlockungen in Las Vegas wie der GamingClub oder die Sprachbarrieren? Nur Klinsmann hat es geschafft, er ist heute Trainer der US-Nationalmannschaft,

In Europa sind viele Teams aktiv

In Europa gibt es für Ausländische eine große Auswahl an Teams.

Denn In 28 europäischen Ländern spielen über 750 Clubs. Allein in Deutschland sind über 300 Clubs aktiv. Selbst Ligen in Osteuropa oder auf dem Balkan wie in der Ukraine oder Serbien haben sich etabliert. So wenige Auswahlmöglichkeiten und American Football Teams, auch wenn man das denken könnte, gibt es in Europa nicht.

Ein Beispiel für einen solchen Karriereverlauf ist George Contreras. Contreas hat nach 40 Jahren Laufbahn in Kalifornien das Abenteuer Europa gesucht und hat schon in Italien, der Schweiz oder Frankreich trainiert. Nicht jeder Verein kann den Trainern ein hohes Gehalt bezahlen. Sie erhalten andere Anreize wie eine Sozialversicherung, eine Unterkunft oder mehrere warme Mahlzeiten am Tag.

Die Vereine erhoffen sich durch die Erfahrungen nicht nur die Leistungen des Teams zu steigern, sondern sehen darin auch die Möglichkeit die Attraktivität des Sports zu verbessern und unter Umständen durch die professionellen Trainingseinheiten junge Leuteimg22952145 für den Sport zu begeistern.

Ein anderer Trainer, der seine Chance in Europa gesucht hat, ist John Rosenberg. Er hat in der USA unter der Trainerlegende Joe Paterno gelernt. In 16 Jahren, in denen er in Europa trainiert hat, haben seine Teams 80 % der Spiele gewonnen, die von Rosbenberg betreut worden sind.

Seinen größten europäischen Erfolg konnten er mit dem München Cowboys feiern, als diese im Tabellenkeller der 2. Liga in Deutschland angekommen waren, übernahm der das Ruder und führt das Team in der nächsten Saison mit einem Rekord von 14 Siege ohne Niederlage wieder in die erste Liga.